Ziele und Maßnahmen

Ausgangssituation

Karriereverlauf an der TUM Fakultät für Medizin

Betrachtet man den Karriereverlauf an der TUM Fakultät für Medizin, zeichnet sich eine Schere zwischen Männern und Frauen ab. Obwohl mehr Frauen als Männern das Studium beginnen, durchlaufen vor allem Männer die Karriereleiter bis zur Professur. Der Vergleich zwischen 2012 und 2019 macht deutlich, dass sich in dieser Hinsicht in den letzten Jahren wenig geändert hat. Daher soll mithilfe von KeCK die Chancengleichheit in der Wissenschaft gezielt unterstützt und gefördert werden.

Schere im Karriereverlauf

Ziele und Maßnahmen

Frauenfreundlichste Technische Universität Deutschlands

"Wir wollen die frauenfreundlichste Technische Universität in Deutschland werden." Dieses hohe Ziel hat sich Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM) gesetzt und hierfür mit den Fakultäten 2012 eigene Diversity-Zielvereinbarungen für einen Zeitraum von fünf Jahren geschlossen. 2013 wurde für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen KeCK geschaffen: die Koordinierungsstelle für Chancengleichheit und Karriereplanung. Das KeCK Team engagiert sich seitdem in Zusammenarbeit mit den Frauenbeauftragten, Abteilungsbeauftragten, Gleichstellungsbeauftragten, der Stabstelle TUM Chancengleichheit und dem Dekan und der Vice Dean for Diversity & Talent Management der Fakultät für Medizin für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Da das Ziel der Chancengleichheit nach fünf Jahren noch nicht erreicht war, haben sich Fakultät und Klinikum zu neuen Zielvereinbarungen 2019-2023 selbst verpflichtet.

Leitende Positionen auch mit Familie

"Es ist sehr erfreulich," so Prof. Janine Diehl-Schmid (Frauenbeauftragte 2008-2016), "dass die Fakultät für Medizin nun konkrete Maßnahmen ergriffen hat, um Frauen auf dem Weg in leitende Positionen zu unterstützen. Die Befragung der ärztlichen Mitarbeiter*innen am Klinikum rechts der Isar (Cramer et al. 2016 Küche, Kinder, Professur.pdf) hat gezeigt, dass es deutliche Unterschiede in den Karrierewegen von Frauen und Männern gibt und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der medizinischen Laufbahn noch immer eine beträchtliche Herausforderung darstellt."